Kometensonde Rosetta

Kometensonde Rosetta

Am 2.März 2004 um 08:17 (MEZ) ist die Kometensonde Rosetta der Europäischen Weltraumbehörde ESA von Kourou aus mit einer Ariane-5-Rakete gestartet. Ziel der Mission ist es neue Erkenntnisse über die Entstehung unseres Sonnensystems zu gewinnen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, den Kometen Kometen Churyumov-Gerasimenko (Kurz: Chury) untersucht.

Auf ihrem langen Weg verbrachte die Sonde die letzten 31 Monate im «Tiefschlaf». Dieses Abschalten vieler Systeme war nötig, weil Rosetta weit weg von der Sonne war. Erst jetzt kommt sie wieder in eine Position, in der die Solarzellen wieder genug Energie von der Sonne gewinnen können. Und so begann Rosetta am Montag, dem 20.Januar 2014 erfolgreich mit dem Aufwach-Prozess und hat am 20. Januar 2014 um 19:18 Uhr (mitteleuropäische Zeit) wieder Kontakt mit der Erde aufgenommen. Sie muss ihre Instrumente erwärmen und selbst mit der Navigation beginnen –  670 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Die Distanz zu ihrem Ziel «Chury» beträgt noch neun Millionen Kilometer.

Für diese spektakuläre Weltraummission hat die Universität Bern eines der Schlüsselexperimente entwickelt, ROSINA, eine Kombination von zwei Massenspektrometern und einem Drucksensor. Wesentliche Teile und Komponenten dieser drei Geräte wurden an der Empa durch die Gruppe für Angewandte Verfahren und Entwicklungen (GVE) entwickelt und gebaut. mvt AG hatte die Möglichkeit dafür keramische Komponenten für dieses Projekt zu fertigen und zu liefern.                             

 

Links:

- ESA: Mission Rosetta
- SRF: Rosetta erwacht
- EMPA: Weltraummission ROSETTA
- Universität Bern: Mission Rosetta
- Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR)